Hallo liebe alle!
Heute nehme ich mir ein bisschen Zeit, um euch das nächste Reiseupdate zu schreiben. Ich sitze gerade auf dem Balkon in Delphi, in der warmen Abendsonne – perfekter Moment zum Zurückblicken!
Nach unserer angenehmen und ruhigen Fährfahrt hatten wir endlich wieder festen Boden unter den Rädern. Gemeinsam verließen wir das Hafengelände, wurden vom wachsamen Blick des Zolls verabschiedet – und machten uns auf die unglaublich lange Etappe zum Hotel. Ganze 2,3 Kilometer später (epische Sagenfahrten!) erreichten wir auch schon unser Ziel: das Smart Hotel Patras.
Die nette Dame am Empfang erkannte mich wieder, checkte uns flott ein – und versorgte uns gleich mit einem wohlverdienten „Stiefelbier“. Nach der Erholung von dieser gewaltigen Etappe machten wir uns auf den Weg in die Fußgängerzone von Patras, wo sich ein modernes Lokal ans nächste reiht. Wir entschieden uns für die Taverne „Paprika“ und kamen schnell auf den gemeinsamen Nenner: alles bestellen, alles teilen!
Das Essen war typisch griechisch und richtig gut – Salat, Souvlaki, Pommes und vieles mehr, alles in die Mitte gestellt, wie es sich gehört. Satt und zufrieden fielen wir an diesem Abend in unsere Betten.
Tag 4 – Jetzt geht’s wirklich los!
Um 7:30 Uhr – und das will bei Hans und mir was heißen, wir sind nicht gerade Frühaufsteher – traf sich die ganze Truppe beim Frühstück. Die Vorfreude auf unsere erste „echte“ Touretappe war spürbar.
Schon die ersten 100 Kilometer waren ein Traum: milde Temperaturen, klare Luft, und dieser unverwechselbare Frühlingsduft aus Orangenblüten, Ginster und Rosmarin – einfach magisch! Dazu eine bergige Landschaft und kurvige Straßen hier auf dem Peloponnes – besser hätte der Start nicht sein können.
Unser erster richtiger Zwischenstopp: das antike Olympia. Ein idealer Einstieg in die griechische Geschichte! Das kleinere der beiden Museen bot bereits einen sehr gut strukturierten Überblick, und die Ausgrabungen selbst waren beeindruckend – eine tolle Grundlage für das, was uns geschichtlich noch erwartet. Natürlich durfte ein gemeinsames Foto auf der originalen olympischen Startlinie nicht fehlen!
Nach einem kurzen Kaffee ging’s weiter – durch unzählige Kurven, über bestens ausgebaute Bergstraßen, vorbei an kleinen Dörfern, eines schöner als das andere. Für einen leichten Mittagssnack machten wir Halt in einem Restaurant, spektakulär in den steilen Fels gebaut. Dort gab’s den idealen Biker-Lunch: griechischen Salat. Leicht, lecker, und man bleibt beweglich im Sattel. 😄
Die letzte Etappe führte uns weiter durch die Berge, bis sich plötzlich der Blick auf ein Meer aus Kehren und den Argolischen Golf vor uns auftat – ein Moment zum Innehalten. Wir alle standen still, mit Gänsehaut (und nein, nicht wegen der Temperaturen).
Unser Tagesziel war schließlich das The Grove Hotel bei strahlendem Sonnenschein. Es liegt hinter der Stadt Nafplio, direkt am Meer – ein echter Glücksgriff. Und ja, hier bietet es sich an, den Abend ganz entspannt mit einem Essen direkt im Hotel ausklingen zu lassen.
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