Continental TrailAttack 3 – Ein Erfahrungsbericht aus erster Hand

Reifentests. Oh Mann, das kann echt ein heißes Thema sein. Deshalb gibt’s von mir heute keinen Test im klassischen Sinne – wer braucht schon Tabellen und Skalen? – sondern eher einen persönlichen Erfahrungsbericht. Denn ich habe die Gummis live und in Farbe – oder doch eher in Schwarz, auf meiner KTM 1290 Super Adventure S erleben dürfen.

Die Hard Facts – oder eher Eckdaten

Aufgezogen wurde der Continental TrailAttack 3, und zwar in den Dimensionen 120/70 19 vorne und 170/60 17 hinten. Das gute Stück der Wahl: eine KTM 1290 Super Adventure S. Schon bei den ersten Metern war klar: Hier geht was! Das Bike war auf einmal so agil und dabei noch so präzise zu steuern, einfach wow! Wer die Metzeler Tourance Next 2 gefahren ist, wird den Unterschied direkt spüren, diese waren vor dem Wechsel aufgezogen. 

Der Reifen, der sofort einsatzbereit ist

Was ich an Conti-Reifen liebe, ist die Tatsache, dass sie quasi „ready to rumble“ kommen. Keine dicke Trennschicht oder Weichmacher, die dich erstmal zum sanften Einfahren zwingen. Klar, die Stelle, wo der Aufkleber war, muss noch kurz eingespielt werden, aber das geht flott. Also, keine Ausreden mehr  😜

Regen? Kein Problem!

Meine erste Fahrt mit dem TrailAttack 3 führte mich über die Weinebene, was sonst – und zwar auf regennasser Straße. Normalerweise ein perfekter Test, um die Grenzen der Reifen auszuloten. Nur… ich bin eher an die Grenzen meines Bikes gestoßen! Bevor der Reifen auch nur ansatzweise nachgegeben hätte, haben meine Koffer den Asphalt guten Morgen gesagt. Ja, der Grip ist wirklich so gut. Nässe? Interessiert den TrailAttack 3 herzlich wenig.

Egal ob entspannt oder auf der Überholspur

In den folgenden Touren und Trainings hat der Conti in jeder Situation überzeugt. Egal, ob ich gemütlich durch die Gegend gecruist bin oder die Tachonadel ordentlich nach rechts gedrückt habe – das Feedback war immer top. Besonders in den Schräglagen vermittelt er unglaublich viel Vertrauen. Da sind die Flanken so stabil, dass man das Gefühl hat, selbst bei Lichtgeschwindigkeit würde der Reifen cool bleiben.

Bitumenstreifen? Der Reifen lacht darüber.

Viele Biker hassen diese fiesen Belagsausbesserungen. Ihr wisst schon, die Stellen, bei denen das Herz schon mal dem einen oder anderen in die Hose rutschte. Aber der TrailAttack 3? Lacht sich darüber kaputt. Keine Rutschpartie, kein nerviges Übersteuern – das Bike geht eher hoch, als dass es ins Rutschen gerät. Auch bei harten Bremsübungen packt der Reifen so gut zu, dass man das Bike ohne Probleme auf die Nase stellen kann.

Und jetzt zu den wirklich wichtigen Zahlen: Die Laufleistung!

Okay, genug verliebtes Geschwafel über das Gummiringerl. Jetzt zu den harten Fakten. Ich habe bei gemischtem Einsatz (nein, ich bin nicht nur ständig am Endorphingriff hängengeblieben) 4.748 Kilometer aus dem Satz herausgequetscht. Mehr ging echt nicht!

Das ist leider das letzte Foto, darauf folgte noch eine 900 km Tour und im Anschluss leider direkt ein Werkstattaufenthalt, wegen Elektronikproblemen. Daher kein Foto mit „Glatze“ 

Was genau das Bike hat erfährst du hier

Fazit: Sicher nicht die billigste Option, aber definitiv die spaßigste!

Klar, es gibt weichere Reifen oder sportlichere Mischungen, aber ganz ehrlich? Brauchst du nicht – es sei denn, du bist ständig auf der Rennstrecke unterwegs. Für normale Tourenfahrer, die auch mal etwas länger unterwegs sein wollen, ohne alle paar Kilometer die Pneus zu wechseln, ist der TrailAttack 3 perfekt. Und mal ganz ehrlich: Solange mich die Reifen nicht limitieren und das tun diese absolut in keiner Situation, bleibe ich lieber bei etwas mehr Laufleistung und habe dafür länger meinen Spaß.

An dieser Stelle möchte ich auch gerne unseren überaus zuverlässigen und kompetenten Partner in Sachen Reifen vorstellen. Stets beste Lieferzeiten und faire Preise.

Bereits seit vielen Jahren vertrauen wir auf das Kno-How von Reifen-Technik in Ludersdorf. Es gibt aber mittlerweile einige Filialen im ganzen Land. 

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