223 Tage
Update // 11.04.2025
Das lange Warten hat endlich ein Ende! Nach unglaublichen 223 Tagen wurde der fehlende ABS-Modulator geliefert – und die Motothek hat keine Zeit verloren: Sofort wurde das Teil eingebaut und unsere KTM wieder zum Leben erweckt. Sie ist jetzt voll einsatzbereit und bereit für neue Abenteuer!
Ein riesiges Dankeschön an die Motothek und das gesamte Team! Ihr habt in dieser schwierigen Position zwischen uns und dem Werk unglaubliche Geduld bewiesen. Trotz der langen Wartezeit habt ihr euch stets hervorragend um unseren Langzeitpatienten gekümmert, und jetzt läuft wieder alles perfekt – DANKE! 🙌
Wie es weitergeht? Das erfahrt ihr am 29.03. – also bleibt dran! 😉
Vor einigen Monaten haben wir über unsere Couple-Power-Tour berichtet und dabei erwähnt, dass unsere große KTM erneut mit einem Elektronikproblem zu kämpfen hat. Seitdem erreichen uns zahlreiche Nachrichten und Anfragen, was genau das Problem ist und ob es mittlerweile behoben wurde. Daher möchte ich heute ein kurzes Update dazu geben.
Der aktuelle Defekt:
Bei unserem Fahrzeug fallen alle Funktionen aus, die mit der Geschwindigkeit zusammenhängen: Tempomat, ABS, MTC und natürlich auch der Tacho inklusive Kilometerzähler. Der Rest der Elektronik funktioniert normal – anders als beim letzten Elektronikausfall in der vergangenen Saison. Doch dazu später mehr.
Wir brachten das Motorrad natürlich sofort zu unserer Werkstatt des Vertrauens, der Motothek in Ternitz, Niederösterreich. Dort wurde es umgehend untersucht, und es stellte sich heraus, dass der ABS-Modulator defekt ist.
Ist das Fahrzeug wieder einsatzbereit?
UPDATE 19.02.2025
Nachdem ja November und Dezember kein Ersatzteil geliefert wurde haben wir heute wieder nachgefragt. Aktuelle Auskunft (lt. KTM Händlerportal) ist der neue Liefertermin mit 25.02. angegeben. Es bleibt also weiterhin sehr spannend!
Ist das Fahrzeug wieder einsatzbereit?
Leider nicht. Laut KTM ist das Ersatzteil frühestens Mitte November lieferbar, sodass es erst dann verbaut werden kann. Damit ist die Saison für dieses Bike – unser Hauptfahrzeug – wohl beendet. Von KTM gibt es, wie üblich, keine Unterstützung oder Bemühungen, das Problem früher zu lösen.
Ein großes Dankeschön geht jedoch an die Firma Motothek, die sich trotz fehlender Ersatzteile sehr bemüht, eine Lösung zu finden.
Rückblick:
Wie bereits erwähnt, hatten wir schon mehrere Fehler und Probleme mit den großen Bikes aus Mattighofen. Bisher haben wir darüber nicht wirklich berichtet, aber ein Blick auf unsere Historie ist sicherlich interessant.
Unsere erste KTM 1290 Super Adventure S (2017)
Dieses Sponsoring-Bike wurde uns von der Firma BEMER – Markus Grabner zur Verfügung gestellt. Doch bereits bei diesem Fahrzeug begann eine lange Serie spannender Werkstattaufenthalte. Hier eine kurze Zusammenfassung:
- Kupplungsgeberzylinder: Dieser „explodierte“ während der Fahrt und beschädigte das Getriebe, was zu einem abrupten Blockieren des Hinterrads führte. (Schaden werkseitig behoben)
- Ausfälle von Bordcomputer und Anzeige: Während der Fahrt fiel der Computer und die Anzeige ab und zu aus und bootete nach einigen Metern neu. In dieser Zeit waren natürlich keine Assistenzsysteme verfügbar. (Schaden behoben)
- Ausfall der Blinker: Die Blinker sind nicht feuchtigkeitsresistent und ziehen Wasser, wodurch die Kontakte korrodieren, bis zur Funktionslosigkeit. (Schaden mehrmals behoben)
- Kühlerflüssigkeit: Statt weniger wurde es im Kühlkreislauf immer mehr, bis es über den Überlauf auslief. Folge: häufig ein nasser linker Fuß. (Schaden nie eruiert und somit nie behoben)
- Tankdeckel: Beim Keyless-Tankdeckel lösten sich kleine Teile auf, bis schließlich kein Verriegeln oder Öffnen mehr möglich war. (Schaden werkseitig behoben)
- Hauptständer: Nach etwas über einem Jahr brach der Hauptständer ab. Materialfehler und Korrosion unter dem Lack waren die Ursache. (Schaden werkseitig behoben)
Weitere Defekte wie eine gerissene Kette, die einen gesprungenen Motorblock zur Folge hatte, verbuchen wir mal unter Materialverschleiß (Originaler Antriebssatz, 24k km).
Unser Nachfolgebike: KTM 1290 Super Adventure S (2021)
- Motorkontrollleuchte: Bereits nach der ersten Wäsche erschien die Motorkontrollleuchte und blieb so lange an, bis der Fehlerspeicher erneuert wurde (ca. 5–10 Mal Neustarten). (Schaden nach weiterem groben Folgeschaden* werkseitig behoben)
- Elektronikausfall: Nach etwa 25.000 km begann das Dashboard bei bestimmten Drehzahlen zu flimmern und auszufallen. Schließlich fiel die komplette Elektronik aus, abgesehen von der Motorsteuerung. Selbst Licht, Blinker und Bremslicht funktionierten nicht mehr. Eine intensive Untersuchung bei der Motothek ergab, dass ein falsch verbautes Steuergerät das Hauptkabel am Kabelbaum aufgescheuert hatte. (Schaden werkseitig behoben)
- Ausfall der Heizgriffe: Einseitiger Ausfall des Heizgriffes. (Schaden via Zusatzgarantie behoben)
- Seitenständer: Der Seitenständer brach unmittelbar unterhalb des Gelenks ab, ohne dass es einen erkennbaren Schlag oder sonstige Beschädigungen gab. (Schaden via Zusatzgarantie behoben)
Ein großes Dankeschön gebührt der Firma Motothek, die uns mit unendlicher Geduld und Hingabe unterstützt hat.
Was denkt ihr?
Liegt es am intensiven Einsatz und Gebrauch der Fahrzeuge, oder sollten wir uns nach einer anderen Marke umsehen? Wenn ja, welche Marke würdet ihr uns empfehlen?
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Da ich nicht unbedingt ein ktm Fan bin müssten der kurvenfahrer wohl oder übel nachdenken welche Marke wohl am ehesten den Anforderungen gerecht wird. Einige wie Honda BMW Kawasaki haben sicher gute motorräder ich bin momentan an der africa twin interessiert und werde vielleicht von BMW zu Honda wechseln. Mfg gottfried
Wenn ich an das (später als Serienfehler bei der ersten Ausgabe erkannte) Startswitch-Problem meiner Africa Twin denke – das hat mir die komplette Balkantour 2018 versaut, weil ich jeden Tag fürchten musste, dass ich nicht weiterkomme. Für mich wäre ein unzuverlässiges Moped ein absolutes No-Go, damit kann man sich ja auf keine größere Tour trauen. Und auch wenn „nur“ eine Panne in Österreich passiert, ist der Tag versaut. Also lieber ein unter Umständen nicht so PS-starkes Ding unterm Hintern, dafür mit der Gewissheit, dass kaum Pannen auftreten.
Ich bin von diesem Problem mit meiner 890SMT auch betroffen. Warte seit circa Mitte Oktober auf ein Bauteil und werde monatlich um ein Monat vertröstet…