Hondas neuer Vierzylinder-Sporttourer verbindet Power, Komfort und Technik auf höchstem Niveau – und weckt verdammt viel Lust auf lange Kurven und weite Strecken.
Wenn Touring wieder Spaß macht
Braucht die Welt wirklich noch einen großen Sporttourer?
Honda sagt ja – und zwar mit Ausrufezeichen. Die neue CB1000GT soll nicht bloß ein weiteres Reisegerät sein, sondern der Gran Turismo unter den Motorrädern. Ein Bike für all jene, die nicht nur Kilometer machen wollen, sondern jeden Meter genießen.
Die Basis liefert die Hornet 1000, Hondas Power-Naked mit Fireblade-Herz. Die war schon ein echtes Statement in Sachen Leistung und Preis-Leistungs-Verhältnis. Für die CB1000GT haben die Ingenieure das Konzept jetzt auf Tour gebracht: mehr Komfort, mehr Reichweite, mehr Ausstattung, aber immer noch diese freche Sport-DNA im Blut.
Fireblade-Genetik, mit Feinschliff für die Ferne
Im Zentrum schlägt das bekannte 1000er-Vierzylinder-Aggregat aus der CBR1000RR Fireblade, neu abgestimmt auf gleichmäßige Leistungsentfaltung.
Das Ergebnis: 150 PS bei 11.000 U/min und 102 Nm Drehmoment – ordentlich Schub, aber nie hektisch.
Bei 229 Kilo vollgetankt ergibt das ein sportliches Leistungsgewicht, das man einem Tourer gar nicht zutrauen würde. Kombiniert mit einem 21-Liter-Tank und realistischen 340 Kilometern Reichweite ist klar: Diese GT kann Strecke.
Dazu gibt’s ein überarbeitetes Sechsganggetriebe mit Anti-Hopping-Kupplung und Quickshifter – das sorgt für butterweiches Hochschalten, während der Reihenvierzylinder seidig zieht. Touring auf Honda-Art heißt eben nicht: gemütlich. Es heißt: geschmeidig schnell.
Elektronik, die denkt – und fühlt
Wie es sich für ein modernes Flaggschiff gehört, ist die CB1000GT voll vernetzt.
Ein 6-Achsen-Gyrosensor liefert ständig Daten an das zentrale Steuergerät, das wiederum Gasannahme, Traktionskontrolle und Fahrwerksabstimmung koordiniert.
Vier Modi sind ab Werk dabei – Sport, Standard, Tour und Rain – plus ein User-Modus zum freien Konfigurieren.
Das elektronische Gasgriff-Management („Throttle by Wire“) arbeitet feinfühlig, und wer es drauf anlegt, spürt sofort, wie nahtlos Leistung, Traktion und Dämpfung zusammenspielen.
Alle Infos erscheinen auf einem 5-Zoll-TFT-Farbdisplay mit exzellenter Ablesbarkeit, sogar in der grellsten Mittagssonne.
Die Bedienung läuft über den bewährten Vierwegeschalter am linken Lenkerende.
Mit an Bord: Honda RoadSync, also Bluetooth-Verbindung zu Android- und iOS-Geräten samt Sprachsteuerung für Navi, Musik, Telefonie und Wetter.
Komfort auf Honda-Niveau
Wer hier Komfort vermisst, sucht wahrscheinlich auch bei der Gold Wing das Handschuhfach.
Schon die Serienausstattung liest sich beeindruckend:
Seitenkoffer (37 l/28 l)
Griffheizung und Handprotektoren
Quickshifter und Tempomat
Hauptständer
In fünf Stufen verstellbares Windschild (einhandbedienbar)
Smartkey-System
Automatische Blinkerrückstellung mit ESS-Notbremsfunktion
Und das Beste: Die Windscheibe besteht aus nachhaltigem Durabio™-Biokunststoff, gefertigt aus Biomasse. Auch Sitzteile bestehen aus Recyclingmaterial.
Die Showa EERA™-Federelemente (Electronically Equipped Ride Adjustment) gehören natürlich zum Standard – und sie machen einen grandiosen Job.
Fünf Modi (Standard, Sport, Rain, Tour, User) regeln Dämpfung und Federvorspannung automatisch. Die Elektronik justiert in Millisekunden nach – ob Kopfsteinpflaster, Autobahn oder Alpenpass.
Selbst die Federvorspannung am Hinterrad kann man während der Fahrt anpassen.
Stabilität trifft Agilität
Der Stahlrahmen mit doppeltem Unterzug wurde für den Zwei-Personen-Betrieb verlängert und versteift.
Ergebnis: stabil bei Highspeed, neutral im Handling, handlich in der Kehre.
Mit 25° Lenkkopfwinkel, 106 mm Nachlauf und 1.465 mm Radstand zeigt sich die CB1000GT spurstabil, ohne träge zu wirken.
Vorne dämpft eine 41-mm-USD-Gabel von Showa, hinten arbeitet eine EERA-gesteuerte Einheit.
Die Bremsanlage stammt von Nissin – vorne zwei 310-mm-Scheiben mit radialen Vierkolbenzangen, hinten 240 mm – und das Ganze mit Kurven-ABS.
Reifendimensionen: 120/70-ZR17 vorne, 180/55-ZR17 hinten – also sportlich und bewährt.

Design mit Dynamik – und Haltung
Die Optik stammt aus der Zusammenarbeit der Honda-Designstudios in Italien und Japan.
Das Ergebnis ist ein moderner, kantiger Look, der Funktion und Sportlichkeit perfekt verbindet.
Die Front wurde mittels Computational Fluid Dynamics (CFD) optimiert, um den Winddruck zu minimieren und die Aerodynamik zu verbessern.
Das markante Doppelscheinwerfer-Gesicht ist ein echter Hingucker. Dazu kommt eine knackige Linienführung und stimmige Proportionen, die den sportlichen Charakter betonen, ohne protzig zu wirken.
Erhältlich in drei Farben:
Grand Prix Red
Pearl Deep Mud Gray
Graphite Black
Zubehör für jeden Typ
Honda hat sich nicht lumpen lassen und gleich drei Zubehörpakete geschnürt:
Komfort-Paket: höhere Scheibe, Komfortsitze, Windabweiser, Nebelscheinwerfer
Sport-Paket: Motorspoiler, Tankprotektoren, Felgenrandaufkleber
Urban-Paket: 50-Liter-Topcase mit Rückenpolster, Gepäckträger, Seitenabdeckung und Alarmanlage
Dazu gibt’s natürlich noch reichlich Einzelzubehör – bis hin zur Akrapovič-Slip-On-Anlage und edlen Billet-Parts von Gilles Tooling.
Der „Executive Express“
Honda nennt die CB1000GT selbstbewusst einen „Executive Express“ – und das passt perfekt.
Sie ist weder ein überzüchteter Bolide noch ein träger Reisedampfer, sondern eine souveräne Mischung aus Sport und Komfort.
Wer den Gasgriff dreht, bekommt Fireblade-Feeling – aber ohne Stress, ohne Hektik.
Wer einfach nur fahren will, gleitet dahin, wie auf Schienen.
Ein Motorrad für Menschen, die wissen, was sie wollen: Leistung, Stil, Technik – und das gute Gefühl, dass alles perfekt funktioniert.
Fazit: Touring kann so sexy sein
Die CB1000GT ist Hondas Antwort auf die Frage, wie Sporttouring heute aussehen sollte:
technisch top, komfortabel, stylisch – und verdammt fahraktiv.
Mit 150 PS, Kurven-ABS, Showa-EERA-Fahrwerk und kompletter Ausstattung hebt sie sich deutlich von der Masse ab.
Sie ist kein Bike zum Angeben, sondern eines zum Erleben.
Egal ob Alpen, Küstenstraße oder Arbeitsweg:
Diese GT will bewegt werden – und das mit einem Lächeln unter dem Helm.










Text: kurvenfahrer.at / Quelle: Honda Europe
Fotos: Honda Motor Europe Ltd.
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